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Bauabteilung

Einwohnergemeinde Zermatt

Baueingabe der Baugesuchs­unterlagen bei der Gemeinde

Spätester Abgabetermin der Baugesuchs­unterlagen ist jeweils der Freitag. Ist das Dossier vollständig, wird es am folgenden Donnerstag auf der Homepage der Einwohner­gemeinde und im Walliser Bote, am Freitag im Amtsblatt und Anschlag­kasten der Einwohner­gemeinde veröffentlicht.

Anzahl Eingabe­dossiers

Gesuch für Reklameschild oder Ähnliches 4-fache Ausführung
Gesuch für Neu-, An- und Umbau innerhalb der Bauzone 5-fache Ausführung
Gesuch für Neu-, An- und Umbau ausserhalb der Bauzone 7-fache Ausführung

Behandlung von Baugesuchen

Eine exakte Abgabe der erforder­lichen Unterlagen beschleu­nigt die Verar­beitung des Gesuchs­dossiers (Vorprüfung - Veröffent­lichung - Einsprache­frist - Baukommission - Genehmigung durch den Gemeinderat - Information des Kunden). Dauer mindestens 2 Monate.

Im Vernehmlassungsfall teilt das kantonale Bausekretariat innert 30 Tagen nach Erhalt der vollständigen Bauakten dem Gemeinderat das Ergebnis der Stellung­nahmen der kantonalen Dienst­stellen mit. Muss diese Frist aus zwingenden Gründen verlängert werden, werden die Beteiligten unter Angabe der Gründe von dieser Fristver­längerung schriftlich benach­richtigt.

Vorgehen Eingabe Baugesuch innerhalb der Bauzone

  1. Kontrolle durch den zuständigen Sachbe­arbeiter
  2. Behandlung durch die kommunale Baukom­mission (ev. Hinweis auf fehlende Dokumente)
  3. Behandlung durch den Gemeinderat Zermatt (falls Baugesuchs­dossier vollständig)
  4. Vernehmlassungs­verfahren durch kantonale Dienst­stellen (bei Neubauten sowie grösseren An- oder Umbauten)
  5. Erstellen und Versand Baugesuchs­verfügung

Vorgehen Eingabe Baugesuch ausserhalb der Bauzone

  1. Kontrolle durch den zuständigen Sachbe­arbeiter
  2. Behandlung durch die kommunale Baukom­mission (ev. Hinweis auf fehlende Dokumente)
  3. Behandlung durch den Gemeinderat Zermatt (falls Baugesuchs­dossier vollständig)
  4. Versand an die kantonale Baukom­mission (KBK) mit der Vormeinung (positiv/negativ) des Gemeinde­rates (wenn vollständig)
  5. Prüfung/Genehmigung durch KBK
  6. Kantonales Bausekre­tariat sendet die Bewilligung direkt an den Gesuch­steller

Checkliste zur vollstän­digen Eingabe von Baugesuchen (Auszug)

  • Formular für Bauvorhaben in kommunaler Zustän­digkeit (PDF), vollständig ausgefüllt mit allen relevanten Unter­schriften (1 Exemplar mit Original­unterschrift)
    oder
    Formular für Bauvorhaben in kantonaler Zustän­digkeit (PDF), vollständig ausgefüllt mit allen relevanten Unter­schriften (1 Exemplar mit Original­unterschrift)
  • Situationsplan (1 Exemplar mit Original­unterschrift des Geometers)
  • Katasterauszug (1 Exemplar mit Original­unterschrift des Register­halters) Bestellung beim Register­halter
  • Topographische Landeskarte im Massstab 1:25'000 mit Angabe der Koordinaten und Fadenkreuz
  • Projekt- bzw. Baupläne
  • Fotodossier des bestehenden Zustandes (bei Abbruch, Um- und Anbauten)
  • Berechnung der Ausnützungs­ziffer / Berechnung der Kubatur (abhängig von Art und Grösse der Baute)
  • Nachweis des Erstwohnungs­anteils, farbig einge­zeichnet in den Bauplänen (abhängig von Art und Grösse der Baute)
  • Dienstbarkeits­verträge / Durchgangs- und Durchleitungs­rechte / Baurechts­verträge (abhängig von Art und Grösse der Baute)
  • seismisches Gutachten (abhängig von Art und Grösse der Baute)
  • Gesuch um Bewilligung einer Sondier­bohrung (Erdwärme) (abhängig von Art und Grösse der Baute)
  • Öltankgesuch inkl. Situa­tionsplan (abhängig von Art und Grösse der Baute)
  • Wärmedämm­nachweis (abhängig von Art und Grösse der Baute)

Baubussen und Mehrwert­abschöpfung

Die Ahndung von Über­tretungen beim Bauen innerhalb der Bauzone gehören in den Zuständig­keitsbereich des Gemeinde­rates (kantonales Baugesetz). Damit keine unrecht­mässige Situation entsteht, wird der bauliche und nutzungs­bezogene Gewinn (Mehrwert) abgeschöpft und die Bauherr­schaft mit einer verhältnis­mässigen Busse belegt. Der Mehrwert setzt sich zusammen aus dem Verkehrs­wert (CHF/m2) des unrecht­mässig erstellten Bauteiles abzüglich dessen Baukosten (CHF/m2) und dem Boden­preis­anteil (CHF/m2). Je nach Fläche wird so anteil­mässig der zu entrich­tende Mehrwert eines Bauteiles ermittelt.